Über das Leben eines Nova Scotia Duck Tolling Retrievers

Zurück in übliche Gefilde

| stephan |

Das heutige Dummytraining wurde mal wieder von Katja ganz allein geleitet, da Thomas und Christa noch eine Woche verdienten Urlaub auf Rømø rangehängt hatten. Nach dem, wie ich es so liebevoll nenne, Dummy-Bootcamp kam uns ein wenig Abwechslung ganz gut entgegen. Ich war schon ganz gespannt, wie sich Edison weit ab vom Strand zeigen würde und ob wir weiter Fortschritte gemacht haben. Insgesamt nur vier Gespanne kamen bei leichtem Regen zum Trainingsplatz. Einerseits ganz gut, weil man so mehr Aufgaben machen kann, andererseits aber auch ein wenig schade, weil man weniger bei den anderen abschauen und dazulernen kann.

Aufgaben

1. Das Gespann steht direkt vor einem 20m × 20m großen Suchengebiet. Fünf Dummies liegen sehr gut versteckt, teilweise in den Boden gedrückt. Alle sollen gearbeitet werden. Wenn der Hund das Suchengebiet verlässt, soll er zurück ins selbige gehandelt werden.

2. Buschieren: Entlang eines Abschnitts mit hohem Gras liegen fünf Dummies versteckt, die der Hund alle suchen soll.

3. Zwei Gespanne stehen 10m vor einer Senke, in der von zwei Personen ein Treiben veranstaltet wird. Dabei werden insgesamt sechs Dummies ausgelegt bzw. geworfen, sprich für jeden Hund drei. Die Gespanne arbeiten abwechselnd.

4. Das Gespann schaut beim Wurf einer Dublette zu. Der erste Dummy darf sofort gearbeitet werden. Dann 135° Drehung und 10m Fußarbeit. Von dort wird einer Einzelmarkierung zugesehen. Den Hund wieder auf den zweite Dummy der Dublette ausrichten, den er zuerst arbeiten soll. Zuletzt darf er dann die Einzelmarkierung bringen.

Fazit

Beim ersten Dogs-at-work-Dummytraining sieben Tage nach der grandiosen Rømø-Woche hat sich Edison sehr gut präsentiert. Er hatte Bock, war spritzig und nahm meine Signale sehr gut an. Alles in allem stellten uns die Aufgaben aber auch vor keine großen Probleme. Die letzte war sicherlich unser Highlight und lief nahezu perfekt würde ich sagen.