Über das Leben eines Nova Scotia Duck Tolling Retrievers

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Welpenkurs: Eine bunte Mischung

Neben der reinen Retriever-Welpengruppe aus Beckum wollten wir mit Edison noch eine rassentechnisch bunt gemischte Welpentruppe besuchen. Darum waren wir am Sonntag in Huntlosen bei Ziemer & Falke. Zur dortigen Gruppe gehören die Magyar Vizsla Hündin Lille, die Jack Russel Terrier Hündin Luna, die Französische Bulldogge Eddy und der Deutsch Langhaar Elvis.

Toller Edison in seiner Welpengruppe
Multikulti-Welpengruppe
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Welpenkurs: Retriever unter sich

| julia |

Heute waren wir das erste Mal im Welpenkurs bei den Retrieverfreunden Beckum. Die Empfehlung haben wir von unserer sehr sympathischen Tollerbekanntschaft Sigrid & Theo mit Frieda a.k.a. Zaubermaus, die wir während unserer Suche nach einem Züchter kennengelernt haben.

Edison trifft Lina, eine weiße Golden Retriever Hündin
Edison lernt seine Kurskameradin Lina kennen | Foto: Sigrid & Theo Frielinghaus
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Der bürokratische Akt

| stephan |

Heute waren wir mit Edison in der Stadt, um ihn ordnungsgemäß anzumelden. Wir mussten zu zwei Ämtern, die hier in Rheine örtlich voneinander getrennt sind. Dabei hat sich herausgestellt, dass es sich bei einem Toller um einen großen Hund oder umgangssprachlich ausgedrückt um einen 20/40-Hund handelt. D.h. er wiegt ausgewachsen entweder mindestens 20 kg oder hat eine Widerristhöhe von mindestens 40 cm. In NRW hat dies zur Folge, dass wir neben der Haftpflichtversicherung auch noch einen Sachkundenachweis erbringen müssen.

Kleine Anekdote am Rande: Auf beiden Ämtern musste man sich erst einmal erkundigen, um was für eine Rasse es sich bei einem Nova Scotia Duck Tolling Retriever handelt. Sie haben schnell mal Wikipedia zu Rate gezogen. :D

Sitz, Platz, Schau & Co.

| stephan |

Nach den ersten Tagen der Eingewöhnung im neuen Zuhause war ich schon total erpicht darauf, unserem kleinen Racker ein paar Dinge beizubringen. Ich habe mir im Vorfeld einen groben Plan gemacht, was ich mit ihm üben möchte. Sitz, Platz und Schau sind vermutlich die einfachsten Kommandos, die man seinem Hund beibringen kann. Ich war regelrecht geflasht, wie rasend schnell Edison die Übungen verinnerlicht hat. Schau und Sitz klappten schon nach einem Tag super, Platz dann am zweiten, das ganze als Hand- wie auch als Lautzeichen. Das kann ja lustig werden, wenn das so schnell weitergeht. :D

Nach und nach wurden dann auch die Leckerlies abgebaut – wir verwenden ausschließlich sein getreidefreies Trockenfutter hierfür –, so dass er die Kommandos am Ende der Woche ohne ein Dazutun von Belohnungen befolgte. Ich habe mich gefreut wie ein Schneekönig! Jetzt gilt es am Ball zu bleiben, denn nur weil er die Kommandos zu Hause beherrscht, heißt das noch lange nicht, dass er sie auch auf dem Übungsplatz oder vor der Kaufhalle ohne Weiteres zum Besten gibt. ;)

Dank Carolin, unserer Züchterin, ist Edison außerdem bereits auf den Komm-Pfiff geeicht. Super sinnvoll! Dieser wird natürlich auch weiterhin täglich geübt, da der Rückruf in meinen Augen zu den wichtigsten Kommandos gehört. Einfach bei jeder Mahlzeit zwei kurze Töne und Edison kommt angerannt wie ein Irrer. Nach und nach haben wir den Pfiff dann noch mit dem Wortlaut »Honululu« belegt – jaja, Anton Fichtlmeier lässt grüßen :) –, für den Fall, dass wir unsere ACME Pfeife mal nicht griffbereit haben.

Schluckauf!?

Ich muss gestehen, dass ich mich ziemlich erschrocken habe, als es unseren kleinen Edison das erste Mal in regelmäßigen Abständen durchgeschüttelt hat. Nach etwas Recherche stellte sich heraus, dass es sich um Schluckauf handelt. Schluckauf ist im Grunde eine Nervenreizung. Da Edison sich noch im Wachstum befindet, sich in ihm quasi alles ausdehnt, kommt es zur Reizung eines Nervs, der mit dem Zwerchfell verbunden ist. Diese Reizung führt dazu, dass sich das Zwerchfell in regelmäßigen Abständen reflexartig zusammenzieht. Heraus kommt der Schluckauf. Also alles halb so wild zum Glück. =)