Über das Leben eines Nova Scotia Duck Tolling Retrievers

Entspanntes Dummytraining

| stephan |

Sowas hatten wir bisher auch noch nicht. Unsere heutige Truppe beim Dummytraining bestand lediglich aus Simone mit Henry sowie Edison und ich. Man könnte quasi sagen, es gab für jeden eine Einzelstunde. Ich will mich aber auf keinen Fall beschweren, so hat man die Chance mehr Aufgaben in den zwei Stunden zu schaffen. Thomas hatte für uns Aufgaben aus dem Bereich Einweisen vorbereitet. Sehr schön! :)

Aufgaben

Eine 50m-Markierung fliegt, die sofort geholt werden darf. Danach legt Thomas ein Blind auf die selbe Stelle, das auch direkt gearbeitet werden soll. Auf dem Rückweg legt Thomas ein weiteres Blind dorthin. Nun soll der Hund mit dem Rücken zum Dummy abgesetzt werden. Der Hundehalter geht 10m nach hinten und schickt seinen Vierbeiner mit Back zurück.

Edison arbeitet alle Dummies tadellos. :)

Es fliegt eine 50m-Markierung an die selbe Stelle wie aus Aufgabe 1, die wieder sofort gearbeitet werden darf. Auf dem Rückweg legt Thomas auf die Fallsstelle ein Blind aus. Nun soll der Hund abgesetzt und um 90 Grad gedreht werden. Der Hundeführer entfernt sich darauf ca. 15m und bildet so mit dem Blind und dem Hund ein Dreieck. Jetzt soll der Hund nach links rüber geschickt werden. Ist der Dummy im Sack, wird der Hund ein letztes Mal voran auf denselben Punkt geschickt, wo Thomas erneut ein Blind ausgelegt hat.

Die Markierung war kein Problem. Beim ersten Rüberschicken auf das Blind ist Edison allerdings an einem Hügel hängengeblieben, so dass ich ihn nochmal zum Ausgangspunkt zurückbegleitet habe, um ihn darauf erneut zu schicken. Beim zweiten Anlauf klappte es ohne Probleme. Auf das letzte Blind lief Edison wie an der Schnur. Tiptop! :)

Der Hund wird abgesetzt und sein Hundehalter geht mit drei Dummies in der Hand los. Dummy 1 wird auf 45 Grad links vom Hund abgelegt. Auf der Kreisbahn geht’s weiter bis man gegenüber vom Hund angekommen ist, wo man den zweiten Dummy auslegt. Der letzte Dummy wird 45 Grad rechts vom Hund hingelegt. Danach geht’s zurück zu ihm. Reihenfolge der Apports: Dummy aus der Mitte, dann links, dann rechts.

Es gibt wieder nichts zu bemängeln. Edison machte keine Anstalten zum falschen Dummy zu laufen o.ä.

Es wird im selben Dreieck wie aus der Aufgabe zuvor gearbeitet, nur dieses Mal liegt an Position 2 bereits ein Blind und Thomas wirft an Position 1 und 3 eine Markierung. Reihenfolge der Apports: wieder zuerst der Dummy aus der Mitte, dann links, dann rechts.

Beim ersten Blind driftete Edison leicht rechts ab und blieb auf halber Strecke hinter einem Hügel stehen. Leider konnte ich ihn nicht mehr sehen, so dass Thomas mir mitteilte, dass Edison in meine Richtung schaute und anscheinend neue Anweisungen erwartete. OK, also pfiff ich ihn zurück zu mir und schickte ihn erneut geradeaus auf das Blind. Dieses Mal klappte es. Die beiden Memories darauf waren wieder kein Problem.

Bei der letzten Aufgabe wird aus der Line gearbeitet. Thomas wirft mehrere Dummies, die abwechselnd gearbeitet werden sollen.

Hmm, habe ich hier etwa eine neue Baustelle? Während Labbi Henry noch arbeitete, konnte ich Edison nicht schicken. Er wollte einfach nicht rausgehen. Erst als Henry seinen Dummy abgegeben hatte, ging er zögerlich an die Arbeit. Was auch auffiel: je näher der Dummy in Henrys Richtung lag, desto weniger gern wollte er ihn arbeiten. Ich werde das mal beobachten.

Fazit

Mit den ersten vier Aufgaben bin ich echt zufrieden. Beim Arbeiten aus der Line bin ich ein wenig ratlos, warum Edison so zögerlich war. Mit Simone und ihrem Henry arbeiten wir mittlerweile knapp zwei Jahre zusammen. Bis dato gab es da auch noch nie Schwierigkeiten. Wir schauen mal, ob es beim nächsten Treffen ähnliche Probleme gibt.