Red and White Dynamite

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Definitiv ein Jahreshighlight

Bereits das fünfte Mal durften wir das heiß begehrte Seminar auf dem grandiosen Wassergelände bei Gut Sunder besuchen. Man fühlt sich quasi wie Zuhause, wobei es immer wieder neue Ecken zu entdecken gibt und sich die Natur jedes Jahr neue Dinge einfallen lässt – dazu später mehr. Das Wetter war optimal zum trainieren: nicht zu kalt, nicht zu warm und kein Regen. Zusammen mit fünf weiteren Gespannen stellten wir uns wieder Carstens Aufgaben, der uns heute eine Neuerung präsentierte, den vierfachen Dummylauncher! Der einzige Nachteil an dem Gerät war, dass es ein wenig lauter hätte sein können, denn oftmals haben die Hunde den Abschuss, sprich das Druckluftgeräusch, nicht gehört und so die Dummies nicht fliegen sehen. Die Dummies selbst sind auch ein wenig leichter als üblich würde ich sagen. Dennoch ein sehr cooles Teil, wovon wir in nicht allzuferner Zukunft bei Thomas wohl auch im Dummytraining profitieren können. :D

Edison schwimmt mit einem grünen Dummy im Fang aus dem Schilf kommend zurück
In seinem Element
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Edisons drittes Date

| stephan |

Nachdem uns Veronika aus Tschechien im März schon besucht hatte, war es nur eine Frage der Zeit, bis wir uns wiedersehen würden. Jetzt war es endlich soweit. Die lange Anreise schienen alle gut weggesteckt zu haben. Dani war voller Energie und freute sich auf dem Grundstück durch die Gegend rennen zu können. Edison freute sich von allen aber wohl am meisten, wer kann es ihm verdenken. :D Es ging dieses Mal recht flott muss ich sagen und das Schöne ist, die Chemie zwischen beiden stimmte. Jetzt heißt es also Daumen drücken und nach ca. drei Wochen wird man auf dem Ultraschall sehen, ob es Puppies geben wird. :D

Edison und Daenerys beim Hängen
Heyoka’s Red Flame for Edison Hope × Daenerys Targaryen Fire

Drei Teams, drei Aufgaben

| stephan |

Einige könnte ja denken, dass Dummytraining irgendwann langweilig wird, weil es im Grunde immer wieder die gleichen Grundaufgaben sind – Markierung, Blind, Suche –, die nur unterschiedlich kombiniert werden. Auch wenn der eigene Hund schon hunderte von Dummies apportiert hat, ist es jedes Mal wieder eine Herausforderung, weil sich das Terrain ändert, der Wind anders steht, die Jahres- und Tageszeit eine andere ist, Hund und Halter unterschiedlich drauf sind usw. usf. Was ich damit sagen will, man muss sich immer wieder aufs Neue auf die Situation einstellen, was den Dummysport so spannend macht. Die heutigen Aufgaben zeigen es sehr schön, denn sie hatten es in sich.

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Unser Sonnenschein

SRA Luhmühlen – 9 gemeldete Toller
Richter Jacques Monscavoir aus Frankreich
Ergebnis: V1, CAC, BOB, BIS

  • Bei 25°C und strahlendem Sonnenschein trafen wir überpünktlich auf dem Turniergelände in Luhmühlen ein. Der Boden war knochentrocken, so dass die Heringe des Zeltes kaum in den Boden gingen.
  • Keine 10m von unserem Zelt entfernt wurde ein riesen Partyzelt mit einem Kran aufgebaut, wodurch die Geräuschkulisse ein wenig nervig war.
  • Wir saßen zwar nicht direkt an unserem Ring, dafür aber wieder in bester Gesellschaft bei der gesamten Curly-Fraktion.
  • Edison war im Gegensatz zum letzten Jahr wirklich prächtig drauf und grinste mit mir um die Wette.
  • Nachdem unser französische Richter alle Labradore gerichtet hatte, waren wir endlich an der Reihe. Er machte es in jeder Runde richtig spannend, denn er sagte allen deutlich, was ihm an den Hunden gut und nicht so gut gefiel. Nach seinen Worten rechnete ich daher nicht einmal damit überhaupt die Championklasse zu gewinnen. Zu meiner Überraschung wurde Edison am Ende aber nicht nur bester Rüde, sondern auch noch Rassebester. Darüber haben wir uns riesig gefreut.
  • Beim Warten auf den Ehrenring packten wir Edison die Kühlweste um, worauf er binnen einiger Minuten zu hächeln aufhörte. Vermutlich die beste Entscheidung des Tages, denn später war er der spritzigste unter den sechs Rassegewinnern.
  • Der Best in Show Hund wurde von allen drei anwesenden Richtern Brigitte Jørgensen (DK), Susanne Forchhammer (DK) und Jacques Monsçavoir (FR) gewählt, wobei sich die drei nicht von Beginn an einig waren. Der Franzose tendierte nämlich anfangs mehr zum Labrador. Die beiden dänischen Richterinnen hatten sich allerdings auf Edison eingeschossen und diskutierten das ganze dann vor unserer Nase in einer gefühlten Ewigkeit aus. Während mir der Schweiß beim Warten nur so den Rücken herunterlief, schritt Jacques Monscavoir schließlich auf uns zu und gratulierte mir. Die Freude war riesig groß, mit dem Ergebnis hätte ich bei diesen Temperaturen im Leben nicht gerechnet. :))
Edisons Kopf in Nahaufnahme während er breit in die Kamera lacht
Unsere Grinsebacke
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Plüschalarm im Gartencenter

Gestern waren wir noch beim Welpentest, heute ging’s gleich wieder für uns in die Niederlande, denn Kelly hatte alle Welpenkäufer eingeladen mit den Kleinen durchs Gartencenter zu streifen. Bis auf Jacqueline aus der Schweiz waren auch alle da, sogar inklusive ihrer Familienangehörigen. Bevor es allerdings rein ging, verkündete Kelly, wer welchen Welpen bekommt und drückte sie jedem feierlich in die Arme. Somit durfte jeder selbst seinen eigenen kleinen Schnuffi an der Leine führen, was bei uns Julia übernahm. Dieses Festgebundensein fanden die Plüschbälle alle ein wenig komisch, waren aber dennoch sehr erkundungsfreudig unterwegs und dabei natürlich die Attraktion für die anderen Besucher. Am Ende wurde für die Zweibeiner noch eine Essenspause eingeschoben, um sich austauschen zu können. Die Vierbeiner nutzen währenddessen die Zeit um das Geschehene schlafend zu verarbeiten. ;)

Welpen laufen an der Leine durch das Gartencenter, im Vordergrund ist Newton und Siep zu sehen
Achtung, Fellmonster im Anflug