Unsere erste Clubshow
Mal eine Ausstellung quasi vor der Haustür, das ist doch was Feines. OK, es waren immer noch 90 Minuten bis kurz hinter Duisburg, aber immerhin mussten wir dafür kein Hotelzimmer buchen und konnten morgens von zu Hause aus losfahren. Birgit und Johannes waren dann auch noch so nett und haben uns vorab einen Platz am Ring organisiert, um unser Zelt direkt neben ihrem Pavillon aufstellen zu können. Am Parkplatz angekommen trafen wir auf Nicole mit Bobby und Annika mit Yuri, so mag ich das, die Tollerverrückten direkt beisammen. Natürlich waren Ann-Kathrin und Andrea mit ihrem Curly Samu auch nicht weit. Das hatte schon irgendwie was Familiäres. Genau das Richtige für eine Clubshow wie ich finde. :)

Da die Meldezahlen leider nicht entsprechend hoch ausfielen, gab es kurzfristig noch einen Richterwechsel bei den Tollern. Anstelle einer finnischen Richterin – auf die ich mich übrigens sehr gefreut hätte –, die bedauerlicherweise wieder ausgeladen wurde, sollte uns nun der Spanier Jose Miguel Doval Sanchez richten, der ursprünglich nur für die Golden Retriever vorgesehen war. Eine ähnliche Situation hatten wir vor einigen Wochen bereits in Winsen-Luhe. Schlechtes Omen?






Fazit
Ich könnte nun sagen, es lag am Platz, weil viele Unebenheiten sprich Löcher im Boden waren. Ich hätte auch sagen können, es lag an der Hitze oder an der läufigen Tollerhündin, die ebenfalls ausgestellt wurde. Alles Ausreden! Wir haben da ein schönes Sprichwort im Norden: »Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, liegt’s an der Badehose.« Edison ist heute so schlecht gelaufen, weil ich durch den Wind war und ich so schlecht gelaufen bin. Edison ist immer ein Spiegel meiner selbst, das ist mir mal wieder bewusst geworden. Und mit nur schön Stehen ist es eben bei einer Ausstellung nicht getan, die anderen 50% sind das Laufen. Also war es auch nicht verwunderlich, dass nach dem V1 in der Championklasse für uns Schluss war. Gratulation an Birgit und Johannes, die mit Bucci und Nicky einen Doppelsieg einfahren konnten. ;)